Vegan in Halle

Gemeinsames Campen von Veganer*innen am Birnbaumteich ohne Birnbaum aber mit Teich

Es traf sich einst eine Bande von Veganer*innen im Harz, um gemeinsam ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Essen, zu fröhnen :-P

Kaum waren sie am Birnbaumteich ohne Birnbaum aber mit Teich angekommen, gab es bereits das erste Essen - gekochte Hartweizenprodukte an leckerer Sauce. Hinterher folgte eine kleinere Hungerstrecke, in der die glorreichen Veganer*innen ihre Zelte aufbauten. Die eher weniger glorreichen und von Mangelernährung geplagten Veganer*innen hingegen übernachteten voll langweilig in einer Hütte. Zum Glück dauerte es nicht lange bis man sich wieder den wichtigen Dingen im Leben zuwandte: Essen vorbereiten und Essen essen.

Auch in den nächsten Tagen blieb das Essen im Mittelpunkt des Geschehens. Morgens, mittags, abends, und gelegentlich auch zwischendurch. Vor allem Kekse erfreuten sich großer Beliebtheit. In den Essenspausen versuchten die Camper*innen doch noch einen Birnbaum zu finden, aber sie fanden nur den Teich. Sie begaben sich auf lange Wanderungen über Stock, Stein, Wiesen und Felder, verhielten sich absolut altersgerecht, indem sie auf dem Spielplatz herumtollten und glaubten Volleyball, Tischtennis und Frisbee spielen zu können - konnten sie aber nicht.

Nach vier Tagen machten sie sich dann vollgefressen wieder auf den Weg Richtung Halle. Und wenn sie auf dem Weg dorthin nicht gestorben sind, dann essen sie noch heute.

Bericht vom veganen Sommercamp Anfang September 2016 - von Lena, Marc und Thomas