Vegan in Halle

Team Gastro testet Hallo Pizza

An einem herbstlich-kühlen Abend Anfang November traf sich das Team Gastro ein weiteres Mal zu einer neuen Entdeckungsreise durch die vielfältige Landschaft der veganen Esskultur in Halle. Doch anstatt sich wie gehabt an einem der zahlreichen Orte, die mittlerweile vegane Speisen anbieten, zum gemeinsamen Tafeln niederzulassen, blieb man dieses Mal kurzerhand im gemütlichen WG-Zimmer und bestellte telefonisch bei der Lieferkette „Hallo Pizza“. Ja, tatsächlich! – der deutschlandweit bekannte Pizzadienst bietet bereits seit September 2015 als erster seiner Art ein feines Sortiment rein pflanzlicher belegter oder gefüllter Teigwaren an. Die Auswahl reicht von zwei Sorten Pizzabrötchen – entweder feurig-scharf mit Paprika/Jalapeño oder deftig-herzhaft mit Spinat/Zwiebeln für je 4,20 € – bis zu immerhin fünf verschiedenen veganen Pizzen, die in der kleinsten Größe je nach Belag zwischen 9,90 und 11,50 € kosten. Auf keinen Fall fehlen darf natürlich der allseits beliebte Wilmersburger Käse, der sowohl auf den Pizzen als auch in den Brötchen ausreichend großzügig zum Einsatz kommt und für den unverkennbar käsigen Geschmack sorgt. Schon bei der Abholung, durch die wir in den Genuss von 20 % Rabatt kamen, duftete es aus den händewärmenden Tragetaschen verführerisch nach Frischgebackenem. Der Duft hielt, was er versprach: köstliche Pizza mit hauchdünnem krossen Boden, belegt mit knackigem bunten Gemüse, dessen zarter Geschmack gut mit den würzigen Saucen harmoniert, und dazu fluffigweiche Pizzabrötchen aus einem lockeren gut durchgebackenen Hefeteig mit einer saftigen Füllung und leicht gebräunter Krume, die nach dem Hineinbeißen auf der Zunge zergeht. Kurzum: köstlich!

In geselliger Runde ließen wir es uns wohlschmecken, tauschten auch gerne untereinander das eine oder andere Stück Pizza oder Brötchen, um möglichst viele Eindrücke von der Angebotsbreite zu bekommen, und einigten uns schließlich einstimmig auf das Fazit: lecker und unkompliziert! Das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmte, und von der Bestellung bis zur Fertigstellung verging rund eine halbe Stunde, was für einen Lieferservice völlig im Rahmen ist.

Sich vom heimischen Sofa aus frische, heiße Pizza direkt an die Haustür liefern zu lassen ist so bequem und komfortabel wie eh und je, und als vegan lebender Mensch weiß man es umso mehr zu schätzen, nun auch endlich (wieder) auf so eine Dienstleistung zurückgreifen zu können, wenn man nach einem harten Tag einfach mal so überhaupt keine Lust hat, sich selbst etwas zu essen zu kochen, sondern stattdessen lieber ins Telefon ruft: „Hallo, Pizza!“

*Andrea*