Unterstützung gesucht in politischer Tierschutzarbeit

Heute wollen wir euch auf eine Arbeitsgruppe in Halle aufmerksam machen, die sich für politischen Tierschutz einsetzt:

„Du bist an Tierschutzthemen interessiert und möchtest dich auf politischer Ebene engagieren? Du möchtest auf lange Sicht nachhaltig Gesetze mit verändern und dafür sorgen, dass Tierschutz in Deutschland einen anderen Stellenwert erhält?Wir sind die Tierschutz-Tierrechte AG in Halle und suchen Dich zur Verstärkung! Wir konnten bereits zwei Landesgesetze im Sinne des Tierschutzes verändern, jetzt wollen wir mehr mit deiner Hilfe 😊Was kommt auf dich zu? 3h Arbeitsaufwand pro Woche, ein junges & engagiertes Team, Kaffee und Dankbarkeit.Wir freuen uns auf dich!“

Wer Interesse hat, schreibt uns bitte, wir geben dann gerne den Kontakt weiter!

Weitersagen, teilen, am besten selbst mitmachen!

Support für das Klimacamp Ost und Aufruf zum Klimastreik am 25.09.

Ihr habt es bestimmt schon am Hallmarkt entdeckt – die Ortsgruppe Fridays For Future Halle harrt dort seit 15.08.2020 aus und fordert Politiker*innen auf, ihre Strategien in der Klimapolitik endlich nach der Faktenlage der Klimakrise auszurichten und sich nicht weiter an Aufschüben oder gar wirtschaftlichen Interessen abzuarbeiten. Wir unterstützen diese Forderungen und sprechen an dieser Stelle mal ein großes Dankeschön für das Engagement und das Durchhaltevermögen der fff-Halle Gruppe aus! Mit dem @klimacamp.ost (Accounts bei Instagram und Twitter) schaffen sie eine Anlaufstelle für alle interessierten und zum Dialog bereiten Menschen. Es wird ein wechselndes Programm angeboten zB Aktionsworkshops, Vorträge und gemeinsames Kochen.

Wir haben am Dienstag, dem 1. September auch mal in Camp vorbeigeschaut und ein offenes Planungstreffen abgehalten. Zu unserer Freude waren drei neue Interessierte dabei, die teils über persönliche Kontakte, teils über unsere Social Media Kanäle von uns erfahren haben. Dort informieren wir auch rechtzeitig über alle Termine und Veranstaltungen. Die Atmosphäre im Camp war entspannt und wir waren alle etwas ehrfürchtig, weil die Aktivist*innen auch bei den nun wieder kälter werdenden Temperaturen Tag und Nacht vor Ort sind. Ihr könnt sie untersützen, indem ihr ab und zu mal vorbeischaut und z.B. Essen und trinken vorbeibringt oder einfach nur Gesellschaft leistet!

Den größten und wichtigsten Support können wir alle wieder am 25.09. leisten – dann wird es den nächsten großen Klimastreik geben. Wir unterstützen die Proteste und rufen alle in Halle dazu auf. Mehr Infos gibt es auf den Kanälen von FFF Halle.

Bildquelle: FridaysForFuture Halle

Vegane Auswahl am Hauptbahnhof Halle

Ihr seid oft mit dem Zug unterwegs und wollt kurz vor eurer Abreise etwas am Bahnhof snacken? Auch auf der Durchreise kann das Wissen um die veganen Optionen am Bahnhof Gold wert sein. Wir haben den Hallenser Hauptbahnhof unter die vegane Lupe genommen und daraus eine umfangreiche Übersicht erstellt. Außerdem halten wir fest, welche Produktinformationen noch fragwürdig sind und was es zu verbessern gibt. In diesem Beitrag gehen wir auf das Angebot der folgenden Gastronomien im Hauptbahnhof ein:

Vor dem Bahnhof

Auf dem Vorplatz des Bahnhofs gibt es zwei Essensanbieter, die auch vegane Optionen bereit halten.

Backwerk

✅ vegan gekennzeichnet:
– Börek-Spinatstange

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
– Apfelkörbchen XL
– Kirschkörbchen XL
– Börek-Spinatschnecke
– Laugenbrezel / Laugenstange / Laugenzopf

👍 Backwerk gibt auf seiner Website ausführliche Auskunft über die vegane Vielfalt. Die Filiale am Bahnhof bietet gute Sitzmöglichkeiten

👎 Das vegane Sortiment am Standort Halle ist sehr begrenzt. Es gibt keine Pflanzenmilch für den Kaffee

❌ Achtung bei dem „Pinky Donut“, der ist auf den ersten Blick anhand der Allergenhinweise vegan, wahrscheinlich enhält der rote Überzug aber Karmin. Generell bestehen Zweifel daran, ob der Donut wirklich ganz ohne tierische Produkte hergestellt wird, da er nicht im veganen Sortiment gelistet ist. Es könnte sich um einen Fehler in der Produkt-/Allergenkennzeichnung handeln.

BurgerKing

✅ vegan gekennzeichnet:
keine explizite Kennzeichnung

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
– Pommes
– Onion Rings
– Salat mit Balsamico Dressing
– Apple Fries
– neben Ketchup die Soßen Barbecue und milde Curry

❌ Achtung bei dem Rebel Whopper. Bei Neueinführung dieses Burgers gab es im Herbst 2019 schon eine große Debatte – Ist der Burger nun vegan oder nicht, immerhin wirbt Burgerking mit dem Spruch „100 % Whopper, 0% Beef“. Eine explizite vegane Kennzeichnung gab es jedoch nie seitens des Unternehmens. Und wie sich herausgestellt hat, ist der fertig garnierte Rebel Whopper mit tierischer Mayonaise. Zudem kann es beim Braten des Burgers zum Kontakt mit Rinderfett kommen. Fazit: Wen das mit dem Grillen nicht stört und wer die Mayo abbestellt und stattdessen eine andere Soße (siehe oben) nimmt, kann tatsächlich einen veganen Rebel Whopper essen. Ob es den Aufwand wert ist und ob man überhaupt Geld bei solchen Fast Food-Firmen lassen will, muss jede*r für sich selbst beantworten.

In der Bahnhofshalle – vorderer Teil

Bio im Bahnhof

✅ vegan gekennzeichnet:
– viele Produkte in den Regalen
– frische Produkte in der Theke, z.B. verschiedene Brötchen sowie süße und herzhafte Snacks


👍 Als Teil des Biosupermarktes gibt es an der Theke ein wechselndes Angebot an veganen Leckereien (siehe oben).

Le Crobag

✅ vegan gekennzeichnet:
keine explizite Kennzeichnung

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
– Becher mit geschnittenem Obst z.B. Melone
– Brezel

👎 Das vegane Sortiment am Standort Halle ist begrenzt. An anderen Bahnhöfen gibt es beispielsweise Pflanzenmilch oder sogar vegane Baguettes (Ficelle).

Mc Donalds

✅ vegan gekennzeichnet:
– Burger Vegan TS

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
– Pommes
– Apfeltasche
– Apfeltüte
– Snack-Salat (mit Balsamico)

👍 Der eingeführte Vegan TS.

👎 Undurchsichtiger Herstellungsprozess, der sich auch je nach Land unterscheidet.

❌ Es gibt Berichte, dass die Pommes von Mc Donalds mit „natürlichem Rinderaroma“ versetzt und deshalb nicht vegan sind. Dieser Fakt scheint sich aber nur auf das Unternehmen in der USA zu beziehen, die deutsche Rezeptur der Pommes ist eine andere.

Subway

✅ vegan gekennzeichnet:
– Spicy Vegan Patty, bestellbar als Sub (15cm/30cm), Wrap oder Salat

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
-Lays Chips verschiedene Sorten

👍 Es ist schön, dass das vegane Sub in verschiedenen Variationen zu verzehren ist. Außerdem gibt es drei vegane Soßen zur Auswahl: Sweet Onion, vegane Aioli und die scharfe Soße

👎 Es gibt nur ein veganes Patty. Wir wünschen uns vegane Cookies 😭


Ditsch

✅ vegan gekennzeichnet:
– Laugenbrezel
– Laugenbrötchen

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
– Kürbiskernbrezel

👍 Die Brezeln sind eigentlich immer vorrätig und oftmals ofenwarm.

👎 Das vegane Sortiment ist begrenzt.

Coffee Fellows

(derzeit geschlossen, daher keine Angaben)

In der Bahnhofshalle – hinterer Teil

Wiener Feinbäcker

✅ vegan gekennzeichnet:
-wir haben ein einziges Brötchen als explizit vegan gekennzeichnet entdeckt (Chiabrötchen)

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:
Laut Aussage eines Mitarbeiters sind die Backwaren (falls nicht ausdrücklich Milch enthalten) vegan.

👍 Der Wiener Feinbäcker hat eine große Auswahl an Brötchen, Baguettes und Brot.

👎 Die Aussage der Mitarbeitenden wirkten nicht gerade standfest. Wer 100% sichergehen möchte, sollte sich wirklich genau erkundigen.

Asiahung

hier brauchen wir eure Tests!

✅ vegan gekennzeichnet:

✔️ laut Inhaltsstoffen vegan:

👍

👎

Rossmann

✅ viele vegane Produkte, hier habt ihr eine gute Snackauswahl für zwischendurch

nahkauf – Supermarkt

✅ der Markt hat gängige pflanzliche Ersatzprodukte wie Pflanzenmilch, Soja- und Kokosjoghurts sowie vegane Käsesorten. Mit etwas Glück findet man Sonderangebote, bei denen auch viele vegane Marken stark reduziert sind

Eingang „Ernst-Kamieth-Straße“

Hier sind wir noch auf eure Testbesuche angewiesen 😉 Interessant wären die Gastronomien Currypoint, der Döner-Imbiss und die Bäckerei Schäfer. Bitte schickt uns eure Infos!

Quellen

https://www.veganfreundlich.org/vegan-bei-burger-king
https://www.petazwei.de/werden-die-pommes-bei-mcdonalds-in-rinderfett-frittiert

Hinweis: Der Beitrag enthält unbezahlte Produkt- und Firmennennungen, wir informieren ohne Auftrag und mit dem Ziel, veganlebenden und veganinteressierten Menschen am Hauptbahnhof in Halle die Orientierung beim Essensangebot zu erleichtern.

Team Gastro beim „Hans im Glück“

Autorin: Jessi

Seit Ende Mai 2020 hat die Franchisekette „Hans im Glück“ nun auch einen Standort in Halle. Genauer gesagt: In der Kleinen Marktstraße 3 – es ist also der Nachfolger des bekannten „Diebels“.
Für unser Team Gastro war es natürlich eine Pflicht, dem beliebten neu eröffneten Burgerrestaurant mit Birkenstammeinrichung und Märchenbezug einen Besuch abzustatten und das vegane Angebot zu testen. Unsere Pläne setzten wir am 11. Juni in die Tat um, nachdem der erste Versuch gescheitert war, da wir unangemeldet kamen und kein Platz mehr frei war. Es empfiehlt sich also, besonders bei größeren Gruppen, vorher zu reservieren. Letztendlich nahmen wir dann im grünen Innenhof des Restaurants, nahe einer Spielecke für Kinder, Platz. Nun aber zum Wesentlichen: dem Essen!

Wir hatten die Möglichkeit, das Abendmenü zu wählen (Vorspeise + Burger + Beilage + Cocktail) oder unsere Speisen selbst zusammenzustellen. Auf der Karte finden sich neben fleischigen und vegetarischen auch sechs vegane Burgervarianten, die sich preislich zwischen 8 und 10 Euro bewegen. Die Burger erhält man wahlweise mit Sauerteig- oder Mehrkornbrötchen oder auch als brotlose Variante mit mehr Salat. Als Beilage kann man aus Salat („Geleit“), Pommes in verschiedenen Portionsgrößen (auch aus Süßkartoffeln) und dem „ofenwarmen Hausbrot“ wählen. Wir haben uns für die Pommes entschieden, die sowohl in der 1-Pfund gemischten Variante (Süßkartoffel & normale Kartoffeln) sowie als Beilagenportion angeboten wird. Auch die Getränkeauswahl ist groß, erfrischend und vielseitig (besonders zu empfehlen: „Durstlöscher“ in vielen fruchtigen Varianten); allerdings mit Preisen von vier Euro aufwärts.

Probiert haben wir dann den „Wolpertinger“ (pikanter Gemüsebratling, vegane Goldscheibe & Avocadocreme) in der Mehrkorn- und brotlosen Variante, den „Sonnenkönig“ (herzhafter Pflanzenbratling & vegane Goldscheibe) sowie den „Fabelhaften“ (Weizenbratling, Avocadocreme, Orangen-Senf-Soße & Kräutersalat) und waren alle von Geschmack, Frische und Sättigungseffekt begeistert. Dass das Team sich erst noch einpendeln muss und es manchmal wohl noch etwas chaotisch zugeht, wurde klar, als einer der Wolpertinger-Burger ohne Patty geliefert wurde, was aber auf Hinweis sofort nachgeliefert wurde und kein größeren Problem darstellte. Positiv hervorzuheben ist, dass die vier Soßen, die an jedem Tisch stehen (Barbeque, Mayonaise, Ketchup und Orangen-Senf-Soße), allesamt vegan (und auch sehr lecker) sind. Auch für vegane Dessertfans hält der Hans im Glück Burgergrill zwei Leckerbissen bereit: ein veganes Küchlein und veganen Keksteig mit warmer Kirschsoße. Letzterer wurde von uns verkostet und als äußerst delikat empfunden.

Fazit: Das Hans im Glück kann vegane Burgergelüste vollumfänglich stillen und mit schmackhaften Beilagen sowie originellen Getränken und Desserts aufwarten. Wenn man sich nicht gerade auf das Teilen von Beilagen und Getränken einigt, ist ein Besuch nicht unbedingt etwas für den schmalen Geldbeutel, kann aber auch als kleines Highlight, für das es sich lohnt, etwas mehr auszugeben, angesehen werden. Der Service ist freundlich und zuvorkommend und lange Wartezeiten eine Seltenheit. Einen Besuch bei Hans im Glück können wir also mit gutem Gewissen empfehlen.

Newsletter Juni 2020

Bewegende Zeiten! Fast alle unsere Veranstaltungen haben damit zu tun, dass Menschen zusammenkommen, deshalb mussten wir unsere Aktivitäten vorerst größtenteils einstellen. Die letzten Lockerungen ermöglichen es nun, dass wir uns wieder in kleinen Gruppen treffen. Das ist auch der Hauptanlass, dass wir diesen Newsletter schreiben, denn am Samstag gibt es eine Kräuterwanderung.

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Vegane Tattoos jetzt auch in Halle

Sarah

Seit Februar 2020 gibt es das Tattoostudio „Inkerbell Tattos“ in der Puschkinstraße 16. Das Besondere daran: Man kann sich dort vegan tätowieren lassen. Das ist nach unserem Kenntnisstand bisher einmalig in Halle, also bin ich, Kristjan, losgezogen und habe die Inhaberin Sarah zu ihrem Laden und zum Thema veganes Tätowieren interviewt.

Sarah hat uns auch freundlicherweise ein paar Bilder ihrer Kunst zur Verfügung gestellt 🙂

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BMEL-Ernährungsreport 2020 – ein Kommentar aus pflanzlicher Perspektive

Autor: Dennis

Wer am Freitag, 29. Mai 2020, die Nachrichten diverser Seiten geprüft hat, kam wohl nicht drum herum, die Veröffentlichung des Ernährungsreports 2020 zu bemerken: „Die Deutschen essen weniger Fleisch“, titelte der Spiegel in der Rubrik Wirtschaft anlässlich der Veröffentlichung und „Appetit auf Fleisch lässt offenbar nach“, so die Aufmachung des Online-Auftritts der Tagesschau. Doch was sagt der Ernährungsreport 2020 wirklich aus, sind es zu begrüßende Entwicklungen oder doch eher marginale Tendenzen? Was sagt der Report über unser Konsumverhalten bezüglich Lebensmitteln aus? Diesen Fragen wollen wir im Folgenden etwas genauer auf den Zahn fühlen.

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Kastenstände in der Schweinezucht abschaffen! Gibt es bald eine Entscheidung?

Die für Mai angesetzte Entscheidung des Bundesrats zum Fortbestehen der Kastenstände in der Schweinezucht rückt das Thema aktuell wieder verstärkt in den Vordergrund. Bald wird sich zeigen, ob die bisherige Praxis weitergeführt werden darf bzw. ob sie sogar für die nächsten 17 Jahre legalisiert wird. Der Skandal: Die Kastenstände sind schon längst von Bundesgerichten als tierschutzwidrig eingestuft und daher verboten worden! Das zeigt einmal mehr: Es reicht nicht, der Agrarindustrie die rechtliche Grundlage zu entziehen, um an den Standards der industriellen Tierhaltung zu rütteln. Deshalb sind wir alle gefragt, wir können etwas tun und den Druck auf die Entscheidungsträger*innen erhöhen!

Mehrere Petitionen gegen Kastenstände laufen

Mehrere Organisationen haben Petitionen gestartet und hatten im Februar sogar schon Erfolg, als die Verhandlungen vertagt worden sind. Auch die vielen Posts im Rahmen des Online-Protests #lasstdiesauraus in sozialen Netzwerken haben ein eindrucksvolles Statement gesetzt. Umso wichtiger ist es jetzt, dranzubleiben. Diese laufenden Petitionen fordern, Kastenstände abzuschaffen:

▪️ Unterschreibe hier die Petition von foodwatch

▪️ Unterschreibe hier die gemeinsame Petition mehrerer Organisationen, u.a. von der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt und von Animal Equality Germany

Nehmen wir an, die Kastenstände werden abgeschafft – was ändert das?

Natürlich wünschen wir uns, dass nicht nur einzelne Missstände in der Nutztierhaltung verbessert werden, sondern träumen wie ihr von einer Gesellschaft, die das Wort Nutztier zur Unterscheidung unterschiedlicher Spezies gar nicht mehr braucht, höchstens für die Geschichtsbücher.

Die Abschaffung der Kastenstände wäre nur ein kleiner Erfolg und würde noch längst nicht die Grundproblematik lösen, dass bestimmte Tierarten in unserer Gesellschaft kein Recht auf ein artgerechtes Leben geschweigedenn auf körperliche Unversertheit haben. Doch vielleicht sind solche groß angelegten Protestaktionen mit vielfältigem Publikum auch eine Chance, bei empathischen, im Herzen tierlieben Menschen das Bewusstein zu schaffen für die Zusammenhänge von Tierleid, Nahrungsmittelproduktion und der eigenen Lebensweise. Viele Menschen zeigen bei dieser Aktion die Bereitschaft, für ihre Tierschutz-Interessen einzustehen und sich an Protesten zu beteiligen – was, wenn wir ihnen klar machen können, dass der Protest täglich ganz einfach möglich ist, dass er genau genommen auf dem eigenen Teller beginnt?

Kastenstände und auch die vielen anderen tierunwürdigen Haltungsbedingungen der Landwirtschaft werden stillschweigend gebilligt von allen Konsument*innen, die weiterhin tierische Produkte kaufen. Das tun sie in den meisten Fällen nicht aus Überzeugung, sondern aus Gewohnheit. Nutzen wir also die Chance, Menschen sinnvolle Wege aus den Konsumgewohnheiten aufzuzeigen, die ihren Überzeugungen widersprechen 🙂 zeigen wir ihnen, wie einfach und lecker und vor allem #tierleidfrei eine pflanzliche Ernährung ist ❤

Pflanzenmilch-Report 2019 von ProVeg e.V.

Autorin: Henriette

Im Oktober 2019 veröffentlichte ProVeg e.V. den ersten Pflanzenmilchreport. Basierend auf aktuellen Studien wird in der Publikation die Rolle von Pflanzenmilch auf die Welternährung und -gesundheit untersucht. Der Pflanzenmilchreport soll das Bewusstsein für die vielfältigen Vorteile des Produktes schaffen und zeigen, dass eine gesunde und nachhaltige Ernährung auch ohne Kuhmilch erreicht werden kann.

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